Wie viele Pakete Boden brauche ich?
Fläche eintippen, Verlegeart wählen — der Rechner legt den Verschnitt drauf, rundet auf ganze Pakete auf und rechnet die Sockelleisten gleich mit. Zwei Pakete zu wenig auf der Baustelle kostet dich einen halben Tag.
Behalte ein bis zwei Reststücke im Keller — wenn Jahre später ein Brett ersetzt werden muss, gibt es das Dekor oft nicht mehr.
So wird gerechnet
Der Verschnitt ist keine Willkür — er hängt an der Verlegeart und am Zuschnitt.
1. Warum überhaupt Verschnitt?
Am Ende jeder Reihe wird abgeschnitten. Ist das Reststück länger als 30 cm, beginnt damit die nächste Reihe — sonst wandert es in den Container. Dazu kommen Ausschnitte für Türzargen, Rohre und Nischen. Bei geradem, schwimmendem Verlegen sind 8 % ein solider Wert.
2. Wann es mehr sein muss
Diagonal verlegt fällt an jeder Wand ein Keil an — dort rechnest du 12 %. Fischgrat, viele Ecken oder ein verwinkelter Raum treiben es auf 15 % und mehr. Verklebt auf grosser, gerader Fläche reichen dagegen 5 %.
3. Ganze Pakete, nie Quadratmeter
Der Handel verkauft Pakete. Darum wird der Bedarf durch den Paketinhalt geteilt und aufgerundet — die gekaufte Fläche liegt dadurch fast immer etwas über dem rechnerischen Bedarf. Genau dieser Rest ist deine Reserve.
4. Sockelleisten separat
Die laufen nicht über die Fläche, sondern dem Raum entlang: Umfang messen, Türöffnungen abziehen. Geteilt durch die Stablänge und aufgerundet ergibt das die Anzahl Stäbe.
Häufige Fragen zum Bodenbelag
Wie viel Verschnitt bei Laminat oder Vinyl?
Für geradlinige Räume mit schwimmender Verlegung sind 8 % üblich. Bei Diagonalverlegung 12 %, bei Fischgrat oder stark verwinkelten Grundrissen 15 %. Wer knapper rechnet, spart ein paar Franken und riskiert einen zweiten Anfahrtsweg — das ist selten ein guter Tausch.
Muss der Untergrund vorbereitet werden?
Meistens ja. Der Unterboden muss eben, trocken und sauber sein; Unebenheiten über 2 bis 3 mm auf 1 m werden gespachtelt. Bei schwimmender Verlegung kommt eine Dämmunterlage dazu, im Erdgeschoss oder auf Beton zusätzlich eine Dampfbremse.
Wie lange muss der Belag akklimatisieren?
Bei den meisten Herstellern 48 Stunden ungeöffnet im Raum, in dem er verlegt wird, bei rund 18 bis 22 Grad. Wird das übersprungen, arbeitet das Material nach — und die Fugen zeigen es dir.
Wie viel Zeit braucht das Verlegen?
Als Anhaltspunkt schaffen geübte Leute rund 10 m² pro Stunde bei schwimmender Verlegung im leeren, geraden Raum. Vorbereiten des Untergrunds, Möbelrücken und Entsorgen des alten Belags kommen separat dazu — die vergisst man beim Offerieren am häufigsten.
Und wer schreibt daraus die Offerte?
Hier bekommst du die Pakete. Das Programm für Bodenleger macht daraus die fertige Offerte — mit deinen Verschnittwerten, deinen Einkaufspreisen und der Rechnung mit Swiss-QR auf Klick.
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