Die Alu-Jalousie lenkt das Licht stufenlos und verträgt Feuchtigkeit — gemacht für Badezimmer, Küche und Büro.
Silber und Grau sind die Standardfarben der Alu-Jalousie — der Ton, den man aus Büros, Praxen und Schulen kennt. Silber reflektiert das Licht am stärksten und hält den Raum dadurch hell, auch wenn die Lamellen geschlossen sind.
Für Zimmer nach Norden oder mit kleinen Fenstern ist das ein Vorteil; an Bildschirmarbeitsplätzen kann dieselbe Eigenschaft stören, weil die helle Fläche im Blickfeld liegt. Die Grautöne dieser Tafel sind die ruhigere Variante: neutral, unauffällig und sehr dankbar im Unterhalt.
Silber oder Weiss?
Silber hat einen metallischen Schimmer und wirkt technischer, Weiss ist flach und ruhig. Zu Aluminiumfenstern passt Silber besser, zu Kunststofffenstern Weiss.
Blendet Silber?
Bei direkter Sonne kann es reflektieren. Dann hilft es, die Lamellen leicht zu kippen — das Licht wird an die Decke gelenkt statt ins Gesicht.
Licht an die Decke lenken
Die eigentliche Stärke einer Jalousie gegenüber Rollo und Vorhang ist die stufenlose Lichtlenkung — und bei silbernen Lamellen zeigt sich das am deutlichsten. Kippt man die Lamellen leicht nach oben, wird das Sonnenlicht an die Decke geworfen und von dort diffus in den Raum verteilt. Sie sitzen blendfrei, haben aber trotzdem Tageslicht und müssen kein Kunstlicht einschalten.
In Büros spart das messbar Strom und ist angenehmer für die Augen als eine geschlossene Fläche. Umgekehrt gekippt schirmen dieselben Lamellen den Blick von aussen ab, ohne den Raum zu verdunkeln. Diese zwei Stellungen sind der Grund, warum sich Jalousien an Arbeitsplätzen gehalten haben, obwohl Rollos günstiger sind.
Grossraum: Licht, Lärm und viele Fenster
In Grossraumbüros hängt die Beschattung selten allein an der Optik. Drei Punkte kommen zusammen: Blendung am Bildschirm, Wärme an der Fassade und Nachhall im Raum. Für die ersten beiden ist die Jalousie das richtige Werkzeug — Licht lenken statt abschalten, und mit hellen Lamellen zusätzlich Wärme reflektieren.
Beim Nachhall stösst Aluminium dagegen an seine Grenzen: Harte Oberflächen werfen Schall zurück. Wo Akustik ein Thema ist, kombiniert man die Jalousie mit textilen Elementen — Akustikvorhängen an der Rückwand oder Deckensegeln. Diese Kombination planen wir gern mit; für die Fensterseite bleibt die Jalousie trotzdem die praktischste Lösung, weil sie Tageslicht erhält.
Pflege: Lamellen einfach feucht abwischen — mehr braucht es nicht.