Sonnenschutz innen — Perlreflex-Stoffe
Stoffe mit reflektierender Perlreflex-Rückseite werfen die Sonnenstrahlung zum Glas zurück – für Dachfenster, Wintergarten und Fenster nach Süden und Westen.
Die Lösung
Was durchs Glas kommt, wird im Raum zu Wärme. Genau hier setzen Hitzeschutz-Plissees an: Stoffe mit Perlreflex-Rückseite reflektieren einen grossen Teil der Sonnenstrahlung zum Fenster zurück, bevor sie sich in Boden, Möbeln und Wänden festsetzt. Massgefertigt, direkt am Glas montiert — auch in der Mietwohnung.
Im Konfigurator sehen Sie in 2 Minuten Ihren Preis. Unsicher, wie hell der Stoff sein soll? Bestellen Sie zuerst kostenlos Muster und halten Sie sie an Ihr Fenster — die Rückseite zeigt den Unterschied sofort.
So wirkt es
Sonnenstrahlung, die durchs Glas kommt, trifft im Raum auf Böden, Möbel und Wände und wird dort in Wärme umgewandelt. Diese Wärme bleibt drinnen. Ein Hitzeschutz-Plissee setzt eine helle, reflektierende Schicht dazwischen: Die Perlreflex-Rückseite wirft einen grossen Teil der Strahlung zum Fenster zurück, statt sie im Zimmer zu speichern.
Weil sich das Plissee von oben und unten verstellen lässt, decken Sie genau den Fensterbereich ab, auf dem die Sonne gerade steht — der Rest bleibt offen für Aussicht und Tageslicht.
Stoffgruppen
Für den Wärmeschutz zählt nicht nur, wie dicht ein Stoff ist — sondern vor allem, wie hell und reflektierend seine Rückseite zum Fenster hin ist.
Transparent
Sehr hell und luftig, dämpft die Blendung ein wenig — gegen Wärme richtet ein transparenter Stoff aber kaum etwas aus. Für stark besonnte Fenster nicht die erste Wahl.
Für Hitzeschutz
Aus der Tafel «Plissee Perlreflex Uni»: halbtransparente Stoffe, deren Rückseite die Sonnenstrahlung zum Glas zurückwirft. Der Raum bleibt hell — die Wärme bleibt zu einem grossen Teil draussen.
Stärkster Schutz
Aus der Tafel «Plissee uni verdunkelnd»: Reflexion R 85 %, Transmission T 0 % — es geht kein Licht durch und der grösste Teil der Strahlung wird zurückgeworfen. Der Raum wird dabei dunkel.
Dekorstoffe
Schön anzusehen, aber physikalisch im Nachteil: Dunkle Flächen nehmen Strahlung auf und geben die Wärme an den Raum ab. Als Hitzeschutz nur mit heller oder reflektierender Rückseite sinnvoll.
Tipp: Beim Muster immer die Rückseite anschauen — sie zeigt zum Fenster und entscheidet über die Reflexion. Mehr dazu in den häufigen Fragen.
Perlreflex
Ein Perlreflex-Stoff hat zwei Gesichter: Zum Zimmer hin sehen Sie die gewählte Farbe, zum Fenster hin liegt eine helle, perlmuttartig schimmernde Beschichtung. Diese Rückseite reflektiert einen grossen Teil der auftreffenden Sonnenstrahlung zurück ans Glas, statt sie im Raum in Wärme umzuwandeln.
Im Sortiment ist dafür die LEHA-Mustertafel «Plissee Perlreflex Uni» — halbtransparente Stoffe, die den Raum hell lassen und trotzdem gegen die Sonne arbeiten. Wer den stärksten Schutz will, greift zur Tafel «Plissee uni verdunkelnd» mit Reflexionswert R 85 % und Transmission T 0 %: kein Lichtdurchgang, maximale Rückstrahlung — dafür wird der Raum dunkel.
Am einfachsten entscheiden Sie am echten Muster: Gratis Stoffmuster bestellen und beide Seiten am eigenen Fenster vergleichen — oder bei der Heimberatung direkt vor Ort.
Ehrlich gesagt
Wir sagen es offen: Innenliegender Sonnenschutz kann Hitze nicht so wirksam abhalten wie aussenliegender. Eine Markise oder ein Raffstore stoppt die Strahlung, bevor sie überhaupt aufs Glas trifft. Alles, was innen hängt, arbeitet erst, wenn die Sonne die Scheibe bereits passiert hat.
Trotzdem ist ein Hitzeschutz-Plissee oft die richtige Wahl — weil es dort funktioniert, wo aussen nichts geht: Der reflektierende Stoff sitzt direkt am Glas, es braucht keine Baubewilligung, keinen Eingriff in die Fassade und keine Zustimmung der Vermieterschaft für Anbauten. Und wo aussenliegender Schutz möglich ist, beraten wir Sie auch dazu — Markisen und Raffstoren gehören ebenso zu unserem Feld wie Plissees.
Montage
Für den Wärmeschutz ist die Montageart entscheidend. Ein verspanntes Plissee wird oben und unten am Fensterflügel gehalten und seitlich über Spannschnüre geführt. Dadurch liegt der Stoff über die ganze Höhe knapp vor der Scheibe — zwischen Glas und Stoff entsteht ein ruhendes Luftpolster, das die Wärmeübertragung in den Raum zusätzlich bremst.
Ohne Bohren: An vielen Fenstern ist eine bohrfreie Montage mit Klemmträger oder Klebeleiste möglich — ob das bei Ihrem Fenster geht, hängt von Rahmen, Dichtungen und Öffnungsart ab. Alle Details dazu auf der Seite Plissee ohne Bohren.
Richtig bedienen
Der beste Stoff nützt wenig, wenn er erst zugezogen wird, sobald das Zimmer schon warm ist. Drei Gewohnheiten machen den grössten Unterschied.
Ist die Wärme einmal im Raum, bringt man sie tagsüber kaum wieder hinaus. Schliessen Sie das Plissee, bevor die Sonne aufs Fenster trifft — bei Ostfenstern früh, bei Süd- und Westfenstern vor dem Mittag.
Südfenster bekommen die längste, Westfenster die heisseste Sonne am späten Nachmittag. Dort lohnt sich der Perlreflex-Stoff am meisten — Nordfenster brauchen ihn selten.
Wenn die Aussenluft kühler ist als drinnen, weit öffnen und durchlüften. Tagsüber Fenster und Plissee geschlossen halten — so bleibt die Nachtkühle länger im Raum.
Pflegetipps zum Stoff finden Sie im Ratgeber «Plissee & Vorhänge waschen und pflegen».
Farbe & Wirkung
Für den Hitzeschutz gilt eine einfache Regel: Je heller die Fläche, die zum Fenster zeigt, desto mehr Strahlung wird zurückgeworfen. Dunkle Töne nehmen die Sonne auf und geben die Wärme an den Raum ab — deshalb sind Weiss, Creme, Perlmutt und helles Grau auf der Fensterseite im Vorteil.
Genau das lösen Perlreflex-Stoffe: Die Rückseite bleibt hell und reflektierend, während Sie zum Zimmer hin die Farbe wählen, die zur Einrichtung passt. Bei der Heimberatung halten wir die Muster direkt an Ihr Fenster — im echten Licht Ihres Raums.
Zum Anschauen
Häufige Fragen
Ja, wenn der Stoff dafür gemacht ist. Entscheidend ist die Rückseite zum Fenster hin: Stoffe der Tafel «Plissee Perlreflex Uni» haben eine helle, reflektierende Perlreflex-Beschichtung, die einen grossen Teil der Sonnenstrahlung zum Glas zurückwirft, statt sie im Raum in Wärme umzuwandeln. Ein gewöhnlicher, dunkler Dekorstoff leistet das nicht.
Nein — das sagen wir offen. Innenliegender Sonnenschutz kann Hitze nicht so wirksam abhalten wie aussenliegender: Eine Markise oder ein Raffstore stoppt die Strahlung, bevor sie aufs Glas trifft. Der Vorteil innen ist die Machbarkeit: hell reflektierende Rückseite direkt am Glas, keine Baubewilligung, kein Eingriff in die Fassade, auch im Mietobjekt möglich. Wo aussenliegender Schutz möglich ist, beraten wir Sie gerne auch dazu.
Auf der Fensterseite gilt: je heller, desto besser. Helle Flächen reflektieren die Sonne, dunkle nehmen sie auf und geben die Wärme an den Raum ab. Perlreflex-Stoffe lösen das elegant, weil nur die Rückseite hell und reflektierend sein muss — zum Zimmer hin wählen Sie die Farbe frei. Den stärksten Wert erreicht die Tafel «Plissee uni verdunkelnd» mit Reflexion R 85 % und Transmission T 0 %, dann wird der Raum allerdings dunkel.
Bevor die Sonne aufs Fenster trifft, nicht erst wenn es im Zimmer bereits warm ist — ist die Wärme einmal drin, bringt man sie tagsüber kaum wieder hinaus. Bei Ostfenstern also früh am Morgen, bei Süd- und Westfenstern vor dem Mittag. Gelüftet wird nachts und früh morgens, wenn die Aussenluft kühler ist als die Raumluft.
Das sind die typischen Einsatzorte. Dachfenster und Wintergärten haben grosse Glasflächen, auf die die Sonne im Sommer sehr steil steht — dort heizt sich ein Raum am schnellsten auf. Das verspannte Plissee wird oben und unten am Flügel gehalten und bleibt auch in der Schräge in jeder Position stehen; der Stoff sitzt dabei knapp vor der Scheibe. Mehr dazu auf den Seiten Plissee Dachfenster und Plissee Wintergarten.
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