Warum ein Vorhang als Raumteiler?
Ein Raumteiler-Vorhang ist die flexibelste Art, Räume zu zonieren: zugezogen entsteht ein eigener Bereich, aufgezogen ist der Raum wieder offen und hell. Es braucht keine bauliche Massnahme, keine Bewilligung und beim Auszug bleiben nur ein paar Dübellöcher in der Decke – ideal auch für Mietwohnungen. Nebenbei bringt Textil Weichheit in den Raum und schluckt Hall, wo harte Wände ihn werfen würden.
Die Basis: eine Deckenschiene
Anders als am Fenster hängt der Raumteiler mitten im Raum – die Aufhängung muss also an die Decke. Eine flache Vorhangschiene zur Deckenmontage ist hier die richtige Wahl: Sie trägt auch schwere, raumhohe Stoffbahnen, läuft leise und trägt optisch kaum auf. Die Schiene wird exakt auf die Trennlinie zugeschnitten und kann bei Bedarf über die ganze Raumbreite laufen. Für ein ruhiges Bild empfehlen sich eine flache Verarbeitung oder Wave-Falten – beide fallen gleichmässig und wirken von beiden Seiten aufgeräumt.
Stoffwahl: beidseitig schön
Der wichtigste Unterschied zum Fenstervorhang: Ein Raumteiler wird von beiden Seiten gesehen. Wählen Sie deshalb Stoffe, die auf Vorder- und Rückseite ein sauberes Bild zeigen – Uni-Dekostoffe und gewebte Strukturen eignen sich hervorragend, beschichtete Stoffe mit technischer Rückseite dagegen nicht. Blickdichte Qualitäten trennen optisch klar; halbtransparente Stoffe zonieren sanfter und lassen Tageslicht in den hinteren Raumteil – wichtig, wenn der abgetrennte Bereich kein eigenes Fenster hat.
Akustikstoffe fürs Homeoffice
Wer sein Homeoffice im Wohn- oder Schlafzimmer abtrennt, gewinnt mit einem Akustikstoff doppelt: Der schwere, schallabsorbierende Stoff dämpft den Hall im Raum spürbar – Videocalls klingen ruhiger, Tastaturklappern und Stimmen wirken weniger präsent. Eine Schallisolierung wie eine Wand ist das nicht, aber der Unterschied ist deutlich hörbar. Unsere schallschluckenden Stoffe finden Sie unter Akustikvorhänge.
Alternative: der Flächenvorhang
Wer es grafischer mag, nimmt statt fallender Stoffbahnen einen Flächenvorhang: glatte Paneele, die sich wie Schiebetüren aus Stoff vor- und hintereinander schieben lassen. Das wirkt ruhig und architektonisch – perfekt zu moderner Einrichtung – und braucht sehr wenig Platz. Auch hier ist die Deckenschiene die Basis; mehr dazu im Ratgeber Flächenvorhang bis 300 cm.
Bis 300 cm Raumhöhe – ohne Quernaht
Viele unserer Stoffe sind 300 cm breit und werden raumhoch verarbeitet: Die Stoffbahn wird gedreht, sodass ein Raumteiler bis 3 Meter Höhe ohne störende Quernaht auskommt – bei praktisch beliebiger Breite. Der Vorhang wird auf den Zentimeter genau auf Ihre Deckenhöhe konfektioniert, wahlweise knapp ab Boden oder leicht aufstehend.
Typische Einsatzorte
- Studio-Wohnung: Schlafbereich vom Wohnbereich abtrennen – abends Rückzug, tagsüber offener Raum
- Homeoffice-Ecke: nach Feierabend einfach zuziehen und «das Büro schliessen»
- Ankleide und Garderobe: offene Regale hinter einer ruhigen Stoffwand verschwinden lassen
- Praxis und Atelier: Empfangs-, Warte- oder Behandlungsbereiche flexibel zonieren
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