Die Alu-Jalousie lenkt das Licht stufenlos und verträgt Feuchtigkeit — gemacht für Badezimmer, Küche und Büro.
Holzstruktur unterscheidet sich von der reinen Holzoptik durch die Oberfläche: Die Lamellen sind fein strukturiert, sodass das Licht gebrochen wird und die Fläche matter wirkt. Das nimmt dem Aluminium den technischen Charakter, ohne dass es wie ein Holzimitat aussieht.
In Räumen mit Sichtbeton, Naturstein oder gebürsteten Oberflächen fügt sich diese Struktur gut ein. Auch praktisch hat sie einen Vorteil: Auf matten, strukturierten Oberflächen fallen Fingerabdrücke und feine Kratzer weniger auf als auf glatt lackierten Lamellen.
Ist die Struktur fühlbar?
Ja, leicht. Sie ist fein genug, dass sich Staub nicht darin festsetzt, aber deutlich genug, um das Licht weicher zu brechen.
Für welche Räume eignet sie sich?
Für alle, in denen glänzendes Metall zu hart wirken würde — Wohnzimmer, Schlafzimmer, Praxisräume. In Küche und Bad ist sie so unempfindlich wie jede Alu-Lamelle.
Schräge und kleine Fenster
Strukturierte Lamellen werden auffallend oft für Dachwohnungen bestellt — nicht wegen der Optik, sondern weil dort besondere Fenster sitzen. Bei einem Schrägfenster muss die Jalousie am Flügel geführt werden, sonst hängt sie beim Öffnen frei im Raum; dafür gibt es seitliche Spannschnüre oder Führungsschienen, die den Behang eng am Glas halten.
Bei kleinen Fenstern zählt jeder Zentimeter Bauhöhe: Die Kopfschiene braucht Platz, und über dem Flügel ist selten viel davon. In beiden Fällen entscheidet das Aufmass über das Ergebnis — Fenstertyp, Griffposition, Glasleistenbreite. Deshalb messe ich bei Schrägen und kleinen Formaten grundsätzlich selbst aus; das kostet Sie nichts und erspart die Anlage, die am Ende nicht passt.
Selber messen oder messen lassen?
Sie können jedes Fenster selbst ausmessen, und für eine erste Preisauskunft reicht das auch. Vor der Bestellung sehen wir uns die Fenster aber lieber an, und zwar aus einem konkreten Grund: Beim Aufmass entscheidet nicht nur die Breite, sondern auch, wo der Fenstergriff sitzt, wie breit die Glasleiste ist, ob die Laibung gerade verputzt ist und ob das Fenster nach innen öffnet.
Diese vier Punkte bestimmen die Montageart — und die Montageart bestimmt das Mass. Ein Zentimeter zu breit heisst, dass die Anlage nicht in die Nische passt; ein Zentimeter zu schmal heisst Lichtspalt. Das Ausmessen ist bei uns kostenlos und dauert pro Wohnung meist eine knappe Stunde.
Pflege: Lamellen einfach feucht abwischen — mehr braucht es nicht.