Die Paneelbreite als Ausgangspunkt
Jedes Schiebepaneel eines Flächenvorhangs ist eine flache Stoffbahn von üblicherweise 40 bis 60 cm Breite. Schmalere Paneele wirken grafischer und stapeln zu einem kleineren Paket, breitere Paneele brauchen weniger Läufe. Aus der gewünschten Paneelbreite und der abzudeckenden Fläche ergibt sich die grobe Anzahl.
Überlappung einplanen
Weil die Paneele in mehreren Laufreihen hintereinander hängen, müssen sie sich seitlich leicht überlappen. Nur so bleibt im geschlossenen Zustand keine Lücke zwischen den Bahnen. Rechnen Sie deshalb nicht die reine Fensterbreite, sondern etwas mehr Stofffläche ein – die Paneele decken zusammen mehr ab als die nackte Breite.
Die Läufigkeit der Schiene
Die Läufigkeit gibt an, wie viele Laufreihen die Schiene hat – üblich sind drei bis fünf. Jedes Paneel läuft in einer eigenen Reihe. Die Läufigkeit bestimmt also, wie viele Paneele sich unabhängig verschieben und beim Öffnen übereinanderstapeln lassen. Welche Schienen bis zu welcher Höhe tragen, steht im Ratgeber Flächenvorhang bis 300 cm.
Beispielrechnung
Ein Fenster ist 240 cm breit. Mit Paneelen von rund 60 cm und etwas Überlappung kommen Sie auf vier bis fünf Paneele an einer vier- oder fünfläufigen Schiene. Sollen alle Paneele zu einer Seite fahren und das Fenster ganz freigeben, braucht es auf dieser Seite entsprechend Wand- oder Schienenlänge für das Paket. Bei sehr breiten Fronten wählt man mehr, schmalere Paneele für einen ruhigeren Rhythmus.
Platz fürs Paket bedenken
Zusammengeschoben bilden die Paneele ein Stapelpaket. Planen Sie seitlich genügend Platz ein, sonst verdecken die geöffneten Paneele einen Teil des Fensters. Wer den Vorhang als Raumteiler einsetzt, findet die Besonderheiten im Ratgeber Flächenvorhang als Raumteiler. Die genaue Anzahl rechnet unser Konfigurator ohnehin automatisch mit.
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