Warum Schiebepaneele Räume trennen
Ein Flächenvorhang besteht aus flachen, straff gespannten Stoffpaneelen, die an einer Schiene entlanggleiten. Als Raumteiler wirken sie wie eine leichte, verschiebbare Wand: Sie gliedern einen offenen Grundriss, ohne ihn massiv zu verbauen, und lassen sich in Sekunden zur Seite fahren, wenn der Raum wieder offen sein soll. Das unterscheidet sie vom klassischen Raumteiler aus Vorhangstoff, der weicher fällt und stärker Falten wirft.
Freihängende Deckenschiene
Das Herzstück ist eine mehrläufige Schiene, die frei an der Decke montiert wird – nicht am Fenster, sondern quer im Raum. Jedes Paneel hängt an einem eigenen Lauf mit Paneelwagen und lässt sich einzeln verschieben. So entstehen mit wenigen Handgriffen ganz unterschiedliche Raumsituationen.
Beidseitig schöner Stoff
Ein Detail, das man leicht übersieht: Als Raumteiler ist der Vorhang von beiden Seiten sichtbar. Der Stoff sollte deshalb beidseitig ansehnlich sein. Blickdichte Stoffe trennen die Bereiche auch optisch, akustisch wirksame Stoffe dämpfen zusätzlich den Schall zwischen Wohn- und Arbeitsbereich.
Beschwerung und Führung unten
Damit die Paneele straff und ruhig hängen, sorgt ein Beschwerungsprofil am unteren Rand für Gewicht. Sollen sie besonders stabil stehen – etwa in einem Durchgang – lässt sich zusätzlich eine Bodenführung einsetzen. Frei hängend pendeln die Paneele sonst bei Luftzug leicht.
Wie viele Paneele und wie hoch?
Die Anzahl der Paneele richtet sich nach der Breite der zu teilenden Fläche und der Läufigkeit der Schiene – das rechnen wir im Detail im Ratgeber Wie viele Paneele vor. In der Höhe sind raumhohe Teiler bis rund 300 cm möglich; welche Schienensysteme das tragen, steht im Ratgeber Flächenvorhang bis 300 cm.
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