Am Fenster geht die Wärme verloren
Das Fensterglas ist die Schwachstelle jeder Aussenwand: Hier entweicht im Winter am meisten Heizwärme und im Sommer dringt am meisten Hitze ein. Ein Rollo legt eine zusätzliche textile Schicht davor und schafft ein ruhendes Luftpolster zwischen Stoff und Glas. Genau dieses Luftpolster bremst den Wärmeaustausch.
Wabenrollo: Luftkammern isolieren
Den grössten Effekt hat das Wabenrollo. Sein Stoff ist wabenförmig aufgebaut und schliesst in jeder Kammer ein Luftpolster ein. Ruhende Luft ist ein hervorragender Dämmstoff – deshalb dämmt ein Wabenrollo deutlich stärker als ein einlagiger Stoff. Dasselbe Prinzip erklärt der Ratgeber Wabenplissee & Energie.
Winter und Sommer
Der Nutzen läuft in beide Richtungen:
- Winter: Das Luftpolster hält die Heizwärme im Raum – besonders nachts, wenn es draussen am kältesten ist.
- Sommer: Ein Stoff mit heller oder reflektierender Beschichtung wirft einen Teil der Sonnenenergie zurück, bevor sie den Raum aufheizt.
Möglichst dicht ans Fenster
Der Dämmeffekt lebt vom eingeschlossenen Luftpolster – und das funktioniert nur, wenn die Randspalten klein sind. Ein Rollo mit Kassette oder seitlicher Führung schliesst die Luft ringsum ein und wirkt deshalb stärker als ein frei hängendes Rollo. Auch das Doppelrollo mit zwei Stoffbahnen bringt hier einen kleinen Zusatznutzen.
Kein Ersatz für gute Fenster – aber spürbar
Ehrlich eingeordnet: Ein Rollo ersetzt keine gedämmten Fenster. Aber es senkt den Wärmeverlust an bestehenden Fenstern spürbar und kostet nur einen Bruchteil einer Sanierung. Gerade in Mietwohnungen, in denen die Fenster nicht getauscht werden können, ist es die naheliegende Massnahme.
Rollo nach Mass – mit Dämmwirkung?
Online konfigurieren mit Preis, Gratis-Muster nach Hause – oder kostenlose Heimberatung im Kanton Zürich.