In 4 Schritten

Was Sie messen und festlegen

1

Fensterbreite

Messen Sie die Breite der Vorhangschiene oder -stange (nicht das Fenster). Diese Breite ist die Basis für die Stoffmenge.

2

Faltenfaktor

Für einen schönen Wellenfall rechnet man die Breite × 2 bis 2,5. Schlicht = 2×, üppig gefaltet = 2,5×. So viel Stoffbreite brauchen Sie insgesamt.

3

Fertige Höhe

Vom Aufhängepunkt bis zur gewünschten Unterkante messen — bodenlang, auf Fensterbank oder leicht aufliegend.

4

Saumzugaben

Pro Vorhang ca. +20–25 cm für oberen und unteren Saum dazurechnen. Bei Bahnenware zusätzlich seitliche Säume berücksichtigen.

Benötigte Stoffbreite = Schienenbreite × Faltenfaktor (2 bis 2,5)

Raumhoch (300 cm hoch, 1 m breit): Laufmeter = benötigte Stoffbreite in Metern. Die Höhe ist mit 300 cm bereits abgedeckt.

Bahnenware (140 cm breit, 1 m hoch): Anzahl Bahnen = benötigte Stoffbreite ÷ 1,40 m (aufrunden) · Laufmeter = Bahnen × (Höhe + Saum).

Rechenbeispiel

Fenster 200 cm breit, 260 cm hoch

Faltenfaktor 2,2 → benötigte Stoffbreite = 2,00 m × 2,2 = 4,40 m.

Raumhoch · 300 cm hoch

Raumhoch-Stoff

Benötigte Stoffbreite4,40 m
Höhe (260 cm + Saum)in 300 cm enthalten
Laufmeter (aufgerundet)5 m
Bestellmenge5 Laufmeter
Bahnenware · 140 cm breit

Bahnenware

Bahnen (4,40 m ÷ 1,40 m)4 Bahnen
Höhe + Saum pro Bahn2,60 m + 0,25 m = 2,85 m
Laufmeter (4 × 2,85 m)11,4 m → 12 m
Bestellmenge12 Laufmeter
Faustregel: Raumhoch-Stoff ist bei hohen Fenstern oft günstiger und einfacher, weil die volle Höhe ohne Quernaht abgedeckt ist. Bahnenware lohnt sich bei niedrigeren Fenstern oder wenn Sie ein bestimmtes Muster brauchen. Im Zweifel 1 Laufmeter mehr einplanen — Reststoff lässt sich für Kissen oder Raffhalter nutzen.

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