Entscheidungshilfe
Welche Lösung in welchem Raum gewinnt
Der entscheidende Unterschied ist die Lichtsteuerung. Eine Jalousie können Sie schliessen und trotzdem Licht hereinlassen, indem Sie die Lamellen kippen. Ein Rollo kennt nur oben und unten. Wo tagsüber gearbeitet wird — Büro, Homeoffice, Bildschirmplatz am Südfenster — spielt die Jalousie diesen Vorteil jeden Tag aus.
Umgekehrt gewinnt das Rollo überall dort, wo es wohnlich werden soll. Eine geschlossene Stofffläche wirkt weicher und ruhiger als eine Lamellenreihe, und über Farbe und Dessin lässt sich der Raum gestalten. Im Schlaf- und Kinderzimmer kommt dazu, dass verdunkelnde Rollostoffe deutlich dunkler machen als jede Jalousie, deren Lamellen konstruktionsbedingt Licht durchlassen.
Praktisch relevant ist die Reinigung. Ein Rollo ist eine Fläche: abstauben, feucht abwischen, fertig. Eine Jalousie besteht aus vielen einzelnen Lamellen, auf denen sich Staub und in der Küche auch Fett absetzen. Wer wenig Lust auf Putzen hat, ist mit dem Rollo besser bedient.
Im Bad kehrt sich das teilweise um: Aluminium-Jalousien vertragen Feuchtigkeit besser als manche Textilien. Und bei sehr breiten Fenstern oder Fenstertüren lohnt der Blick auf eine dritte Option — Vertikallamellen, die die Fläche seitlich öffnen statt nach oben.
- Jalousie: Licht lenken, Aussicht behalten, Arbeitsplätze
- Rollo: textile Fläche, Farbe und Dessin, echtes Verdunkeln
- Rollo ist deutlich einfacher zu reinigen
- Bad: Aluminium punktet · breite Fenster: Vertikallamellen prüfen
Sie müssen sich nicht für die ganze Wohnung entscheiden — die meisten kombinieren. Bei der kostenlosen Heimberatung gehen wir Raum für Raum durch.