Kaufberatung
So wird ein Verdunkelungsrollo wirklich dunkel
Der erste Punkt ist das Gewebe. Ein echtes Blackout-Rollo hat einen rückseitig beschichteten Stoff, durch dessen Fläche praktisch kein Licht dringt. Davon zu unterscheiden ist Dimout: Diese Qualitäten dunkeln stark ab, lassen aber eine weiche Restdämmerung zu. Wer denkt, er habe Blackout gekauft, und morgens trotzdem geweckt wird, hatte meist Dimout.
Der zweite — und oft unterschätzte — Punkt ist die Führung des Behangs. Selbst ein perfekt lichtdichter Stoff nützt wenig, wenn rundherum Licht vorbeikommt. In der Praxis stammt das meiste Restlicht vom Spalt an den Seiten und oben, nicht vom Stoff. Mit einer Kassette oben und seitlichen Führungsschienen läuft der Behang geführt am Rahmen — der Lichteintritt sinkt auf ein Minimum.
Daraus folgt die Montage-Empfehlung: Wer es maximal dunkel will, montiert nicht in der Laibung, sondern davor an Wand oder Decke und lässt den Behang seitlich grosszügig über die Fensteröffnung hinausreichen. In der Laibung bleibt konstruktionsbedingt immer ein feiner Randspalt. Für Mietwohnungen gibt es Klemmträger — dort ist die Verdunkelung etwas schwächer, dafür bohrfrei.
Ein willkommener Nebeneffekt: Die helle, beschichtete Rückseite reflektiert einen Teil der Sonnenstrahlung und wirkt so als Hitzeschutz. Tagsüber geschlossen bleibt der Raum im Sommer spürbar kühler. Gereinigt wird das Rollo einfach mit einem feuchten Tuch — die beschichtete Oberfläche macht das unkompliziert.
- Blackout = lichtundurchlässig · Dimout = nur stark abgedunkelt
- Kassette + seitliche Führungsschienen minimieren den Randspalt
- Für maximale Dunkelheit vor der Nische montieren, nicht in der Laibung
- Beschichtete Rückseite reflektiert Sonnenwärme · feucht abwischbar
Wie dunkel es bei Ihnen tatsächlich wird, hängt stark vom Fenster ab. Bei der kostenlosen Heimberatung im Kanton Zürich schauen wir uns die Laibung an und empfehlen die Montage, die das beste Ergebnis bringt.